Definition Bauabschlussreinigung  Endlich ist das Gebäude fertig gestellt!   Nur leider sieht es meist - sobald alle Gewerke aus dem Haus verschwunden sind - noch unsauber und vermüllt aus.  Jetzt besteht Bedarf für eine Bauendreinigung. Wobei zwischen der Baugrobreinigung und der Baufeinreinigung  unterschieden werden muss. Zunächst geht es ums Aufräumen; bei der Grobreinigung werden in allen Räumen (evtl.  auch im Aussenbereich) Bauschutt und alle Restwerkstoffe (z.B. Steine, Holzteile, Mörtel,Gips,   Papiersäcke und ähnliches) entfernt. Das Gebäude wird im Anschluss meist trocken gereinigt.  Um das Gebäude nach der Grobreinigung dann in einen bezugsfertigen Zustand zu versetzen benötigt man die  Baufeinreinigung. Diese wird auch nach der Fertigstellung von Umbau- oder nach Renovierungsarbeiten notwendig.  Bestandteil dieser Reinigung ist beispielsweise die Fenster- und Bodenreinigung sowie   das sogenannte Einpflegen der Bodenbeläge. Man versteht darunter das für den jeweiligen Belag vorgeschriebene  vollständige Erstpflegeprogramm.  Ziel der Baufeinreinigung ist dass Oberflächen frei von Handwerkerschmutz (Mörtel-, Gips-, Lackspritzer, Bohrstaub  etc.) sowie von Schutzfolien und Etiketten sind; außerdem sollten die Oberflächen staub-, wischspuren- und schlierenfrei sein. Die zur Reinigung eingesetzten Maschinen, Geräte und Gegenstände müssen dem aktuellen Stand  der Technik entsprechen.  Eine entscheidende Bedeutung hat die professionelle Bauendreinigung für die Bauabnahme; läuft hier alles gut, kann  das Gebäude in Kürze bezogen werden.   Definition Grundreinigung  Bei einer Grundreinigung, auch Intensivreinigung genannt, werden haftende Verschmutzungen und/oder abgenutzte  Pflegefilme oder andere Rückstände, die das Aussehen der Oberfläche beeinträchtigen, entfernt. Eine Grundreinigung  wird im Allgemeinen nur in größeren Zeitabständen durchgeführt.  Ziel der Grundreinigung soll sein:  Oberflächen sind frei von haftenden Verschmutzungen bzw. abgenutzten Pflegefilmen oder anderen Rückständen.  Darüber hinaus sollen sie schlieren- und fleckenfrei sein, soweit dies nach dem Stand der Technik möglich ist.  Meist wird der geeignete Zeitpunkt vertraglich vereinbart oder als Sonderreinigung, die auch zusätzlich zur normalen  Unterhaltsreinigung stattfindet festgelegt.  Quelle u.a. Bundesinnungsverband   Kehren  Kehren, was gehört alles dazu  Kehren, na klar, mit Besen und Kehrschaufel hantiert ja jedermann - fast alltäglich. Aber zum Kehren gehören laut  Definition des ira-Institutes auch das Kehrsaugen und Kehren mit Kehrspänen.  Beim einfachen Kehren geht es um die manuelle oder maschinelle, trockene mechanische Entfernung von aufliegendem  (leicht gebundenem) Schmutz (Staub, Sand, Laub, Papierknäuel, Zigarettenkippen etc.). Arbeitsmittel sind dabei  Borstenerzeugnissen (Besen, Bürsten, Kehrwalze, Bürstwalze). Abschließend wird der Schmutz in ein Behältnis  aufgenommen.   Das Ergebnis der Arbeiten soll eine Oberfläche sein, die frei von aufliegendem Schmutz (Staub, Sand, Laub,  Papierknäuel, Zigarettenkippen, etc.) ist. Geringe Staubrückstände auf dem Fußboden sind dabei tolerierbar.  Beim Kehrsaugen wird aufliegender Schmutz trocken mechanisch entfernt. Als Arbeitsgeräte dienen Maschinen, die  sowohl mit Borsten als auch Saugvorrichtungen gleichzeitig den Staub absaugen sowie den Schmutz ein Behältnis  aufnehmen.   Im Ergebnis ist die Oberfläche frei von Staub und Grobschmutz (Sand, Papierknäuel etc.).   Noch gründlicher erfolgt die Reinigung durch das Kehren mit Kehrspänen. Hier werden zunächst spezielle Kehrspäne  verteilt, die besonders geeignet sind um Schmutz aufzunehmen. Beim anschließenden Reinigen des Bodens durch  Kehren mit Borstenerzeugnissen werden diese Kehrspäne mit aufgenommen und fachgerecht entsorgt.   Ziel des Kehren mit Kehrspänen ist, dass die Oberfläche frei von Sand, Laub, Papierknäueln und Staub ist. Teilweise  werden sogar Kehrspäne mit pflegenden Substanzen aufgebracht, so dass die Oberfläche zusätzlich gepflegt wird.  Quelle u.a. ira institut    Kehrspäne Kehrspäne - wieso weshalb warum  Grundsätzlich werden Kehrspäne eingesetzt, um stark verschmuzte Böden wasserfrei aber gründlich von Staub und  anderen Verschmutzungen zu reinigen. Sie haben die besondere Eigenschaft, Schmutz zu binden.  Je nach Einsatzgebiet gibt es unterschiedliche Arten von Kehrspänen, teils sind diese mit Pflegezusätzen getränkt.  Umweltschondender sind jedoch die zusatzfreien Späne. Manche Kehrspäne können mehrfach verwendet werden.  Einsatzgebiete sind Industrieböden, Beton- und Estrichböden, PVC, Linoleumbeläge, Fliesen und Steinböden, Holz- und  Laminatböden, Garagen, Lagerräume, Wege und Plätze, Terrassen und Balkone.  Die Anwendung ist recht einfach. Kehrspäne werden in einem schmalem Streifen vor den Besen gestreut und über den  Boden gefegt. Man sollte sie nicht komplett durch den Raum streuen und dann erst zusammenkehren!  Bei stark verschmutzten Stellen müssen die Kehrspäne mit dem Besen oder Schrubber fest verrieben werden. Auf  wasserempfindlichen Oberflächen dürfen die Späne nicht länger liegen bleiben.  Nach der Anwendung muss der Behälter stets gut verschlossen werden, um die volle Reinigungswirkung zu erhalten.  Im Handel erhätlich sind z.B.:  • Neutralkehrspäne  • Ölkehrspäne  • Emulsionskehrspäne  • Wachskehrspäne • Entglättungskehrspäne • Staubbindekehrspäne  Wir beraten Sie kompetent, wenn es um die Anwendung von Kehrspänen geht.  Quelle u.a. kawe  Definition Staubwischen  Unter STAUBWISCHEN versteht man: Das Entfernen von Staubablagerungen von Gegenständen, meist von deren Oberflächen.  Staubwischen ist normalerweise Bestandteil der Unterhaltsreinigung, die eine Gebäudereinigungsfirma anbietet.   Staubwischen ist lästig und zeitaufwendig, besonders in großen Wohnungen oder Büros mit vielen Flächen und  „Staubfängern“ und kaum ist der Staub weggewischt, scheint er auch schon wieder da zu sein.  Tipps und Tricks: Grundsätzlich kann man sich die Arbeit erleichtern indem man darauf achtet, leicht angefeuchtete Tücher zum  Staubwischen zu verwenden. Diese halten den Staub gut fest und wirbeln ihn nicht zusätzlich auf  entscheidend ist auch die Reihenfolge: erst saugen, dann Staub wischen (sonst wirbelt man durchs umhergehen auf  staubigem Boden wieder alles auf)  Eine Wohnung mit höherer Feuchtigkeit in der Raumluft (z.B.: durch Zimmerpflanzen, Luftbefeuchter, häufiges Lüften)  wirkt der Staubentwicklung präventiv entgegen.  Alte Heizkörper entstauben: Hängen Sie ein feuchtes Tuch hinter die Heizung, dann pusten Sie von vorne mit einem  Föhn den Schmutz in das feuchte Tuch. Der Staub bleibt im Tuch hängen, danach einfach das Tuch entfernen und in der  Waschmaschine waschen.  Kakteen abstauben: mit einem Pinsel vorsichtig zwischen den Stacheln durch wedeln, in der Dusche abbrausen, mit  Druckluftdosen, die man sich z.B. im Computerbedarf kaufen kann den Staub wegpusten.  In der Unterhaltsreinigung können Gesundheit und Umwelt durch den Einsatz geeigneter Reinigungsmethoden positiv  beeinflusst werden. Beim Staubwischen kann die Staubentwicklung und -verwirbelung deutlich verringert werden  indem man:  statt trocken Staub zu wischen, nebelfeucht Staub wischt oder Staub saugt statt mit dem Staubwischer zu arbeiten eher den Staubsauger verwendet (für Allergiker stets zu empfehlen!)  statt einem einfachen Staubsauger nur Geräte mit ausreichender Filtertechnik verwendet  Was können spezielle Staubtücher und Wedel wirklich?   Sie sollen die Reinigung vereinfachen indem sie durch Reibung elektrostatisch wirken. Das bedeutet, dass sie den  Staub aufnehmen, festhalten und der Schmutz nicht wieder herunterfällt. Getestet wurde dies von Stiftung Warentest  "test"-Heft 06/07) und im Praxistest von Infomarkt/swr.  Ergebnis: die modernen Staubtücher können teilweise mehr als 90 Prozent des Staubs aufnehmen. Manche schaffen  sogar fast 100 Prozent. Beim herkömmlichen Stofftuch bleibt dagegen der meiste Staub liegen. Was am Tuch hängen  bleibt, fällt meist gleich wieder herab. Das moderne Staubtuch nimmt eine bestimmte Menge Staub auf und wird dann  weggeworfen. Manche Staubtücher sind jedoch zusätzlich mit Öl oder Wachs getränkt und dürfen deshalb z.B. für  historische Möbel nicht verwendet werden.  Die modernen Staubwischer sind bequem. Man braucht sich nicht die Finger schmutzig zu machen. Nach den  Ergebnissen von Stiftung Warentest muss man jedoch beim Putzergebnis Abstriche hinnehmen. Manche reinigen  deutlich schlechter als die Staubtücher, einige schafften sogar weniger Staub als das althergebrachte Stofftuch! Definition Teppichreinigung  Textile Beläge müssen von Zeit zu Zeit gründlich und nass gereinigt werden. Die geeignetste Methode dafür stellt das SHAMPOONIEREN und anschließende SPRÜHEXTRAHIEREN dar. Bei dieser klassischen Nassreinigungsmethode wird eine Reinigungslösung mit Hilfe von Shampoonier- oder  Einscheibenmaschinen in den textilen Belag einmassiert. Fest sitzender Schmutz wird somit von der textilen Faser  gelöst und im Anschluss abgesaugt. Rückstände sollten dann mit einem Sprühextraktionsgerät aus dem Teppichflor  ausgespült und abgesaugt werden. Manchmal ist auch schon das alleinige SPRÜHEXTRAHIEREN zur Reinigung ausreichend. Bei diesem  Reinigungsverfahren wird in einem Arbeitsgang die Reinigungslösung mit einer Sprühextraktionsmaschine unter Druck  in den Flor des Teppichbodens eingespült und die Reinigungsflüssigkeit zusammen mit dem gelösten Schmutz wieder  abgesaugt. Manchmal – besonders bei hohem Teppichflor - bleibt Restfeuchtigkeit vom klaren Spülwasser zurück und muss  trocknen. Gewissenhafte Arbeit, Erfahrung und gutes Gerät sind Voraussetzung dafür, den Schmutz auch wirklich aus  dem Flor auszuspülen/ -saugen und ein hygienisches Ergebnis zu liefern. Andernfalls bleibt der Schmutz am Boden des  Teppichs, wo er vorläufig nicht zu sehen ist.  Definition Unterhaltsreinigung  Die Unterhaltsreinigung wird hierzulande definiert als sich wiederholende Reinigungsarbeiten nach festgelegten  Zeitabständen. Dabei können die Reinigungsarbeiten täglich, wöchentlich, monatlich oder auch in den individuell vom  Kunden gewünschten Zeitabständen erfolgen.  Verschiedene Leistungen können beispielsweise im Rahmen der täglichen Unterhaltsreinigung eines Büros enthalten  sein wie das Einsammeln von gebrauchtem Geschirr, das feucht abledern von Tischen und Schreibtischen, die  Säuberung von Türen, Akten- und Kleiderschränke im Griffbereich sowie die Reinigung der Lichtschalter, Glastüren und  Spiegel, Computer-, Fax- und Kopiergehäusen, der PC Bildschirme und Telefone.   Darüber hinaus werden Abfallbehälter und Aschenbecher geleert und feucht gereinigt, Aktenvernichter geleert und  Kartonagen beseitigt. Teppichböden werden durch tägliches Staub saugen in benutzen Zimmern gepflegt.  Sanitäre Anlagen in Büros sollen ebenfalls täglich gereinigt werden. Hierzu gehört das einweichen von Bürsten und  reinigen der Bürstenhalter. Die Toiletten werden gebürstet, Becken und Deckel nass abgewaschen und desinfiziert.  Waschbecken, Armaturen und Spiegel werden gereinigt und poliert sowie Fliesen im Spritzbereich abgewaschen. Böden  von Sanitäranlagen werden täglich nass geputzt, Seifen und Handtuchhalter werden gereinigt. Hinzu kommt das  tägliche auffüllen von Papierbehältern,   Seifenbehältern und Toilettenpapier.  Ist eine Küche enthalten, gehört Einräumen und Inbetriebnahme der Geschirrspülers sowie das aufräumen des  Geschirrs nach dem Spülvorgang zur täglichen Unterhaltsreinigung. Thermoskannen werden von Hand gespült,  Flaschen werden eingesammelt und in Kisten sortiert, hinzu kommt die Nassreinigung der Küchenmöbel und -böden.  Neben der täglichen Reinigung werden monatlich zusätzlich Arbeiten ausgeführt, wie z.B. in Büroräumen das  abwaschen der Heizkörper und die Ganzreinigung der Regale, Büro- und Schranktüren. Nach Bedarf können zusätzlich  das Absaugen der Polstermöbel und feucht reinigen der Stuhlbeine sowie die Innenreinigung der Küchenschränke und  Kühlanlagen und das Abtauen und Reinigen des Kühlschranks durchgeführt werden.  In Sanitärräumen werden meist monatlich Fliesen und Türen komplett gereinigt.  Abgesehen von dieser exemplarischen Beschreibung einer Unterhaltsreinigung in Büros wird der genaue Umfang einer  Unterhaltsreinigung immer mit dem Kunden auf seine individuellen Bedürfnisse abgestimmt. Begriffsdefinitionen laut Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks (Ausschuss für Betriebswirtschaft und  Technik), des REFA- Fachausschuß Gebäudereinigung, des FIGR-Forschungs- und Prüfinstitut für  Gebäudereinigungstechnik GmbH. Quelle u.a. ira-institut.de Verschmutzungsarten Lockerer Schmutz und Staub: Verschmutzungen dieser Art lassen sich leicht durch Bürsten und Abwaschen entfernen.  Schwerer, haftender Schmutz: hier entsteht die Verunreinigung meist durch eine Mischung aus Staub, verkrustet mit  Bestandteilen der Umgebungsluft wie Ruß, Öl, Fett, Gummiabrieb etc. welche sich im Laufe der Zeit mit der jeweiligen  Oberfläche mehr (z. B. Mauerwerk) oder weniger (z. B. glatte Metallflächen oder Glas) verbinden.  Besonderer Schmutz: darunter versteht der Gebäudereiniger z.B. Teer, Öl, Farbe, Oxyd- (Eisen, Kupfer, Aluminium)  Flecken, auch großflächig verlaufend. Graffitis gelten als Sonderfall, da sie absichtlich mit Acryl-, Nitro- und anderen  Sprays aber auch Filzstiften aufgebracht werden und mit speziellen Verfahren entfernt werden müssen.  Brand- und Chemieunfallverschmutzung: Dieser Schmutz, meist sehr schmierig und noch dazu gefährlich für Umwelt  und Menschen, haftet auf Grund seiner Zusammensetzung besonders fest auf dem Untergrund. Als besonders  schwierig hat sich in der Brandsanierung die wirtschaftliche Entfernung von Belägen aus Chlor (bei z. B. PVC: Chlorgas  entweicht, Salzsäure reagiert zu Salz- Chloriden) erwiesen.  Mikro-Organismen: mit der Zeit bilden sich auf allen feuchten Bauteilen Algen, Moose, Flechten und Pilzbeläge. Der  Bewuchs speichert Feuchtigkeit, so dass ein Durchtrocknen verhindert wird. Somit können erhebliche Wärmeverluste  durch Temperaturbrücken entstehen und Luftschadstoffe werden in erhöhtem Ausmaß gebunden. Altanstriche: Anstriche altern mit der Zeit, ausgelöst durch UV-Licht, Wetter und Luftschadstoffe und werden so mürbe,  dass sie vor einem Neuanstrich fachgerecht entfernt werden müssen.  Quelle u.a. richner 
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